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Fachbereich Religion und Werte und Normen

Allgemeine Informationen

Das Fach RWN wird von Jahrgang 5 bis 10 im Klassenverband bzw. in der Stammgruppe unterrichtet und häufig von der jeweiligen Stammgruppenleitung begleitet. Dies ermöglicht eine vertrauensvolle Lernatmosphäre und bietet Raum für persönliche Gespräche, interreligiösen Dialog und individuelle Glaubens- und Persönlichkeitsentwicklung.

Inhaltlich verbindet das Fach religiöse und ethische Themen miteinander. Im Religionsunterricht setzen sich die Lernenden gezielt mit Glaubensfragen, religiösen Traditionen und der Bedeutung von Religion für das eigene Leben sowie für die Gesellschaft auseinander. Ziel ist es, Orientierung zu geben, die eigene Identität zu stärken und zu einem respektvollen Umgang mit unterschiedlichen Glaubensüberzeugungen zu befähigen. Gleichzeitig werden im Fach Werte und Normen ethische Fragestellungen unabhängig von religiösen Bindungen reflektiert und diskutiert. Darüber hinaus werden aus verschiedenen Perspektiven lebensnahe Themen behandelt, wie zum Beispiel Trauer und Sterben, Angst, Glück und Fragen der persönlichen und gesellschaftlichen Verantwortung.

Ab der Oberstufe wird das Fach in die Bereiche Religion und Werte und Normen differenziert, sodass eine vertiefte Auseinandersetzung entsprechend der individuellen Interessen möglich ist. Sowohl das Fach ev. Religion als auch das Fach Werte und Normen kann auf grundlegendem Niveau als Prüfungsfach gewählt werden. Das Fach Evangelische Religion auch auf erhöhtem Niveau.

Geelke Althausen
Fachbereichsleiterin
Tel.: 04421/9819-44
geelke.althausen@igs-whv.de

Highlights und Aktivitäten

Ein besonderes Merkmal des Fachbereichs ist die enge Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern. Diese ermöglichen authentische Einblicke und bereichern den Unterricht durch praktische Erfahrungen.

Zu den regelmäßigen Aktivitäten gehören:

  • Besuche bei einem Bestattungsinstitut, um sich sensibel mit dem Thema Tod und Abschied auseinanderzusetzen
  • Kooperationen mit einem Hospiz, die den Umgang mit Sterben, Trauer und Menschlichkeit greifbar machen
  • Exkursionen in eine Moschee, um den Islam vor Ort kennenzulernen
  • Begegnungen mit einem buddhistischen Mönch, der Einblicke in seine Lebensweise, Philosophie und Glauben gibt
  • Kooperationen mit einem Hospiz, die den Umgang mit Sterben, Trauer und Menschlichkeit greifbar machen
  • Kooperation mit einer Yogaschule, die Meditation und Yogaübung als Teil des Hinduismus und Buddhismus veranschaulicht

Diese vielfältigen Angebote fördern nicht nur das Wissen, sondern auch Empathie, Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Lebensweisen und Weltanschauungen.