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Berufs- und Studienorientierung

Die Berufs- und Studienorientierung an der IGS Wilhelmshaven

Die Berufs- und Studienorientierung ist eine gesamtschulische Aufgabe. Sie findet in enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und dem BIZ statt. Schulintern dient die Zukunfterei im Jahrgangsbereich 7/8 als Ort der beruflichen Orientierung, wo auch Beratungsgespräche mit den Mitarbeiter*innen des BIZ stattfinden.

Schon in den Jahrgängen 5-7 findet eine erste Orientierung über den Zukunftstag im April statt. Die Schüler*innen sollen sich in Eigenregie einen Platz suchen und ihre Erfahrungen im Anschluss ihren Mitschüler*innen vorstellen.

Ab Jahrgang 8 werden die Maßnahmen zur Berufsorientierung dann intensiviert. Für die Acht-Klässler*innen startet sie mit dem Besuch der Praktikumsmesse der Neunt-Klässler*innen, auf der sie mit Hilfe von Leitfragen die älteren Schüler*innen zu ihren Praktikumserlebnissen befragen. Auf dem folgenden LEB-Sprechtag wird dann nicht nur das erste Mal über die mögliche schulische Laufbahn, sondern auch über die beruflichen Wünsche gesprochen. So können sich die Schüler*innen bereits zu diesem Zeitpunkt nach einem geeigneten Praktikumsplatz in Jahrgang 9 umschauen. Sie werden dabei von ihren Stammgruppenleiter*innen, den AWT-Fachlehrkräften und der Stufenleitung der Sekundarstufe I begleitet. Im November/Dezember des Jahres sind sie dann selbst im dreiwöchigen Praktikum und stellen im Anschluss wiederum ihre Erfahrungen vor. Außerdem besuchen die Achtklässler*innen für ein Halbjahr Fachpraxiskurse an der BBS, um einen Einblick in möglichst viele Berufsbereiche zu erhalten.

Die Schüler*innen der Jahrgänge 9 und 10 sowie der Sekundarstufe II (Jahrgänge 11, 12 und 13) besuchen jährlich die schuleigene Berufs- und Studien-Messe "Karriereanker", die von der Leitung der Sekundarstufe II organisiert wird.

In der Fahrtenwoche (erste volle Septemberwoche) findet dann für die Jahrgänge 11 und 12 die Projektwoche "Auf eigenen Füßen" statt. Vor oder nach Osterferien sind die 11.-Klässler zwei Wochen im Praktikum. Dieses können sie, ergänzend zum Praktikum in Jahrgang 9, auch an einer Hochschule absolvieren.

Ein weiterer wichtiger Baustein der beruflichen Orientierung sind die Schülerfirmen. Alle Schüler*innen, die nicht eine zweite Fremdsprache lernen, gehen in eine Schülerfirma. Zu Beginn bewerben sie sich bei den Schülerfirmen, die zu dem Zeitpunkt von den Zehntklässlern geleitet werden. Letztere entscheiden gemeinsam mit dem Coach, wen sie einstellen und wen sie ablehnen. Sie lernen, wie man dieses formuliert und mitteilt. Neben Verkaufsaktionen inner- und außerhalb der Schule, beraten sie über die Kalkulation der Preise, Einführung neuer Produkte und am Ende eines Halbjahres sogar über die Noten der Mitarbeitenden.